Der Schrebergarten im September

Nach einem durch das Wetter bedingte nicht ganz einfache Gartenjahr, bäumt sich der Sommer vor dem Herbst nochmals mit warmen Temperaturen auf.

Es ist (soweit durch das Hochwasser möglich) Erntezeit für das sogenannte „Grobgemüse“ wie Kohl, Kartoffeln und Rote Bete, aber auch Möhren und der erste Kürbis sind jetzt reif für den Teller.  Zucchinis werden in Hülle und Fülle geerntet werden.

Späte Äpfel und Birnen können diesen Monat vorsichtig geerntet werden.

Sonnenblumen blühen im Moment ganz wunderbar. Ab Ende des Monats ist Pflanzzeit für frühlingsblühende Blumenzwiebeln wie Krokus, Narzissen, Tulpen, Schneeglöckchen und viele andere.

Frostempfindliche Sommerblüher wie Dahlien oder indisches Blumenrohr ausgraben, grob von Erde befreien und kühl und trocken einlagern.

 

Das Gartenjahr im August

Liebe Gartenfreunde,

die, die vom Hochwasser betroffen waren, können leider die Ernte nur bedingt genießen. Alles, was am Boden gewachsen war, sollte wegen einer möglichen Schadstoffbelastung nicht mehr verzehrt werden.

Im neuen Jahr kann wieder angepflanzt, ausgesät und dann auch wieder geerntet werden. Dennoch gibt es das ein oder andere, auch bei dem immer wiederkehrenden Regen zu tun:

  • Stauden teilen: Im August können Sie Stauden teilen, die im Frühling oder Frühsommer geblüht haben. Achten Sie unbedingt darauf, die Wurzeln nicht zu verletzen. Eine Grabegabel ist hier dem Spaten vorzuziehen.
  • Herbststauden einpflanzen: Im August ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um Herbststauden einzupflanzen. Auch immergrüne Gewächse können im August noch umgepflanzt werden und haben so vor dem Winter noch Zeit, neue Wurzeln auszubilden. Dies gilt zum Beispiel für Koniferen und Rhododendron.
  • Herbstblüher einsetzen: Wenn Sie im August die Blumenzwiebeln für Herbstblüher wie Goldkrokus und Herbstzeitlose setzen, können Sie sich noch in diesem Jahr über eine späte Blütenpracht in Ihrem Garten freuen.

Wer vom Hochwasser verschont war, kann noch Weiteres tun:

  • Ernten: Im August werden unter anderem Tomaten, Auberginen, Zucchini und Gurken reif. Auch Brombeeren und Himbeeren können Sie jetzt ernten.
  • Aussaat: Säen Sie jetzt Feldsalat aus, damit Sie in den Wintermonaten einen frischen Salat genießen können. Säen Sie die Samen etwa einen Zentimeter tief direkt ins Beet und halten Sie die Erde feucht, aber nicht nass.
  • Pflanzen: Pflanzen Sie jetzt die Sämlinge von Wintergemüse wie Grünkohl, Winterrettich und Knollenfenchel. Auch Endiviensalat können Sie im August noch pflanzen.

Der Schrebergarten im Juni

Durch den Regen und die wärmeren Temperaturen wächst und gedeiht nun im Juni alles!

Der Juni ist der Rosenmonat. Jetzt blühen die meisten Wild- und Edelrosen. Welke Blüten sollten immer wieder entfernt werden. Rosen entwickeln sich buschiger, wenn sie im Sommer eingekürzt werden; lange Triebe verzweigen sich nach dem Rückschnitt.

Rittersporn direkt nach der Blüte auf ein Drittel zurückschneiden, so stellt man eine zweite, schwächere Blüte im Herbst sicher.

Wenn der Rasen regelmäßig gemäht wird, kann das Gras liegen bleiben („Mulchmähen“).

Erdbeeren reifen jetzt heran. Wenn sie reif sind, sollten sie regelmäßig gepflückt werden. Damit verhindert man die Bildung von Grauschimmelpilzen an den Pflanzen und fördert den Fruchtansatz.

Damit Tomatenpflanzen ein kräftiges Stämmchen entwickeln, müssen die Seitentriebe aus den Blattachseln, die sogenannten Geiztriebe, immer wieder ausgebrochen werden. Dies sollte möglichst früh mit den noch zarten Geiztrieben geschehen, damit keine großen Wunden entstehen. Ebenso empfiehlt es sich, die bodennahen Blätter zu entfernen, weil sich Krankheitserreger oft vom Boden aus auf die Pflanzen ausbreiten.

Noch ist Pflanz- bzw. Aussaatzeit für Salat, Kohl, Möhren und anderes Gemüse auf freie oder frei gewordene Beete.

Der Garten im März

Der 21. März ist der kalendarische Frühlingsbeginn. Damit beginnt auch das neue Gartenjahr!

Jetzt beginnt die Zeit für viele Aussaaten – entweder in geschützten Bereichen zur Anzucht oder auch direkt ins Beet. Das Wintergemüse kann abgeräumt werden. Edel- und Beet-Rosen können aus ein Drittel der Länge eingekürzt werden.

Stauden und Gräser werden bis auf den Boden zurückgeschnitten, dabei die alten Pflanzenteile entfernen. Je nach Wetterlage kann Ende März zum ersten Mal der Rasen gemäht werden. Die Gräser nicht zu tief kürzen – sie dienen als Schutz gegen starke Spätfröste.

Viel Spaß beim Start ins neue Gartenjahr!

 

Das Gartenjahr im Februar

Liebe Gartenmitglieder, liebe interessierte Besucher/innen,

auch wenn es aktuell schneit und nochmals richtig kalt wird ist der Februar ein typischer Wechselmonat. Die Temperaturen können unter den Gefrierpunkt sinken, aber auch an sonnigen Tagen Richtung 20 Grad steigen. Manchmal ist schon Frühlingsluft zu schnuppern und Krokusse, Schneeglöckchen und Winterlinge recken sich zum Licht.

Gehäckseltes Holz, das nach dem Baum- und Strauchschnitt anfällt, eignet sich sehr gut zum Mulchen unter Gehölzen oder auch als Wegbelag.

Bedenken Sie bitte: Aus Gründen des Vogelschutzes dürfen Hecken (und Bäume) nach dem Naturschutzgesetz nicht in der Brutzeit von März bis September eines jeden Jahres geschnitten werden!

Packen Sie empfindliche Pflanzen nicht zu früh aus ihrem Frostschutz.

Jetzt beginnt bald die Zeit für Aussaat und Anzucht, damit sich Gemüse- und Blumensämlinge im Gewächshaus oder auf den Fensterbänken gut entwickeln.

Salat, Spinat, Kohlrabi und Radieschen können Ende Februar in das Gewächshaus oder Frühbeet ausgesät werden.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start in die Gartensaison!

Wir wünschen ein frohes neues Jahr!

Liebe Gartenfreunde und Interessenten,

der Vorstand wünscht Euch/Ihnen allen ein frohes neues Jahr und vor allem Gesundheit!

Unsere Gartenanlage bietet gerade in diesen schwierigen Zeiten die Möglichkeit, sich an der Natur zu erfreuen, zur Ruhe zu kommen, aber auch die Gelegenheit, sich körperlich zu betätigen.

Wir alle freuen uns auf das neue Gartenjahr mit Euch/Ihnen!

Herzliche Grüße, der Vorstand.

Das Gartenjahr im August

Zur Erntezeit des Knoblauchs – wenn die Schlotten, die langen grünen Röhrenblätter, welk werden – können bereits wieder frische Zehen für die ernte im nächsten Jahr gepflanzt werden.

Zugleich lassen sich jetzt Erdbeeren durch bewurzelte Ableger vermehren. Das ist günstig, denn Knoblauch und Erdbeeren passen gut zusammen.

Im August, wenn die Brombeerbüsche fruchten, ist die Zeit für deren Vermehrung von guten Sorten durch Stecklinge günstig.

Ausgetrocknete Rasenflächen erholen sich nach einem ausgiebigen Regen bald wieder.

Es ist Zeit zur Aussaat von Feldsalat, Spinat und winterharten Zwiebeln.

Das Gartenjahr im Juli

Im Juli werden nach dem Abernten von Salaten, Kohlrabi, Rettich und anderen Gemüsen Beete frei. Sie bieten sich sofort für Folgesaaten oder Nachpflanzungen an. Noch ist genügend Zeit für den Anbau von Buschbohnen, Chinakohl, Grünkohl, Möhren, Blumenkohl und diverse Salate.

Gießen Sie besser gelegentlich und durchdringend als häufig und oberflächlich!

Das Mulchen hält den Boden feucht und schützt vor heftigem regen genauso wie vor Austrocknung.

Tomatenpflanzen sollten unten entblättert werden, das verhindert die Ausbreitung von Pilzkrankheiten.

Das Gartenjahr im Juni

Endlich Sommer! 

Gerade in der aktuellen Trockenperiode ist das wichtigste Pflanzenpflege- und Schutzmittel wohl das Wasser. Der Juni ist nicht nur der Erdbeer- und Kohlrabi-Monat. Jetzt blühen die meisten Wild- und Edelrosen. Welke Blüten sollten immer wieder entfernt werden.

Gute Erdbeersorten können durch Ausläufer vermehrt werden. Nach der Blüte der Kartoffeln können Knollen schon vorzeitig geerntet werden. Die Haupterntezeit ist aber erst, wenn das Laub verwelkt ist.

Noch ist Pflanz- bzw. Aussaatzeit für Salat, Kohl, Möhren und andere Gemüse auf freie und frei gewordene Beete.

 

Aktuell keine Gärten zu verpachten

Liebe Garten-Interessenten,

aktuell können wir keine weiteren Bewerbungen für die Pacht von Gärten entgegennehmen. Alle frei gewordenen Gärten sind inzwischen vergeben.

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Vorstand des KGV Burgloch.